Ayya
Khema, alias Ilse Kussel, wurde 1923 als Kind jüdischer Eltern in Berlin
geboren. Als 15-jährige floh sie vor dem Zugriff der Nationalsozialisten
nach Schottland, zwei Jahre später nach Shanghai-China, wo sie während der
japanischen Besetzung drei Jahre in Zivilgefangenschaft lebte.
Nach
Ende des 2. Weltkrieges emigrierte sie n die USA, heiratete und wurde
Mutter zweier Kinder. Kurz darauf begann ihr Globetrotter-Dasein und sie
bereiste mit ihrem zweiten Mann und ihrem Kind für über zehn Jahre auf
abenteuerliche Weise die Welt.
Als Pferdezüchterin in Australien sesshaft geworden, wurde
die Suche nach der letzten Wahrheit zu ihrem wichtigsten Ziel, die ihrem
Leben, Halt, Sinn und Orientierung zu geben vermochte. Mit 56 Jahren liess
sie sich zu buddhistischen Nonne ordinieren. Aus Ilse Kussel war die Ehrwürdige
Ayya Khema geworden.
In den nur 20 Jahren ihrer Lehrtätigkeit wurde Ayya Khema
zu einer der grossen Integrationsfiguren des Buddhismus der Gegenwart.
Als charismatische Lehrerin hatte sie die wunderbare Gabe, die Lehre des
Buddha in einfachen Worten, vor allem mit der Qualität des Herzens weiterzugeben.
In dieser Zeit schrieb Ayya Khema über 30 Bücher und gründete buddhistische
Zentren und Klöster in Sri Lanka und in den 80er Jahren in Süddeutschland.
In WARUM SIND WIR NICHT EINFACH GLÜCKLICH...macht sie in
eindrücklicher Weise dem Zuschauer und Zuhörer klar, welches vielleicht
die Ursache für unser Nicht-Glücklichsein ist. |